Gebratene Forelle mit Mandelbutter & Petersilienkartoffeln

Wein zum Essen gebratene Forelle mit Mandelbutter und Petersilienkartoffeln auf rustikal gedecktem Landgasthof-Tisch, Riesling Kabinett Mosel QbA im Glas.

Feine Fischküche für Wein und Speisen

Wein zum Essen zeigt mit gebratener Forelle mit Mandelbutter und Petersilienkartoffeln einen Klassiker der mitteleuropäischen Fischküche, der durch Klarheit, Textur und aromatische Harmonie überzeugt. Wein und Speisen stehen hier im Zeichen von zartem Fisch, nussiger Butter und frischen Kräutern: Die Forelle wird im Ganzen oder als Filet sanft in Butterschmalz oder Öl gebraten, sodass die Haut knusprig wird und das Fleisch saftig und aromatisch bleibt. Fein geröstete Mandelblättchen werden in brauner Butter geschwenkt und kurz vor dem Servieren über den Fisch gegeben, wodurch eine buttrig-nussige Tiefe entsteht, die hervorragend mit der leichten Süße des Forellenfleisches harmoniert. Petersilienkartoffeln, in Salzwasser gegart und anschließend mit Butter und frischer Petersilie geschwenkt, bringen eine milde, kräuterfrische Komponente ins Gericht. So entsteht ein zeitloser Teller, der ideal für gemütliche Sonntagsessen, aber auch als elegantes Fischgericht im Menü geeignet ist.

Ideale Weinbegleitung: Riesling Kabinett (Mosel, Deutschland)

Riesling Kabinett von der Mosel ist ein nahezu idealer Begleiter zu gebratener Forelle mit Mandelbutter und Petersilienkartoffeln, weil er Frische, Leichtigkeit und aromatische Tiefe in einzigartiger Weise verbindet. Die typische Aromatik von Zitrus, grünem Apfel und oft reifer Steinfrucht harmoniert perfekt mit der feinen Süße und dem nussigen Charakter des Forellenfleisches und der Mandelbutter, während die lebendige Säure den buttrigen Schmelz am Gaumen balanciert. Eine dezente, feinherbe Restsüße, wie sie bei vielen Kabinett-Weinen der Mosel zu finden ist, fängt die Salzigkeit und die Röstaromen ab und lässt das Gericht weicher und saftiger erscheinen, ohne schwer zu werden. Gleichzeitig sorgt die ausgeprägte Schiefermineralität für eine elegante Struktur, die die Kräuterfrische der Petersilienkartoffeln und eventueller Zitronenspritzer unterstreicht. So entsteht ein klassisches, aber doch spannungsreiches Pairing, das Forelle und Wein gleichermaßen strahlen lässt.

Weitere Weinempfehlungen zu diesem Gericht

Riesling Mosel QbA (Mosel, Deutschland)
Ein trockener oder feinherber Mosel Riesling QbA mit klarer Schiefermineralität, Zitrusaromen und animierender Säure eignet sich hervorragend, wenn die Forelle besonders schlicht gewürzt wird und der Eigengeschmack des Fisches im Vordergrund steht. Die Frische des Weines hebt die buttrige Mandelkomponente und die zarten Röstaromen hervor, während die mineralische Note die feine, leicht nussige Forelle unterstützt. Eine leichte Restsüße harmoniert gut mit den Petersilienkartoffeln und sorgt für ein weiches, trinkanimierendes Gesamtbild.

Grüner Veltliner Weinviertel DAC (Weinviertel, Österreich)
Grüner Veltliner Weinviertel DAC bringt mit seinem „Pfefferl“, der knackigen Säure und Aromen von hellem Kernobst einen würzigen, aber frischen Gegenpol ins Glas. Die pfeffrige, leicht kräutrige Art passt hervorragend zu Petersilie und möglicher Zitronennote am Fisch, während die Säure die Mandelbutter ausbalanciert und das Gericht insgesamt leichter erscheinen lässt. Die oft dezente Mineralität und der mittlere Körper machen den Veltliner zum idealen Allrounder für gebratenen Fisch mit Kräutern.

Weißburgunder Pfalz QbA (Pfalz, Deutschland)
Ein Weißburgunder aus der Pfalz mit sanfter Säure, Aromen von Birne, Apfel und feinen Nussnoten ist ein besonders harmonischer Partner für Mandelbutter-Gerichte. Die zurückhaltende Säurestruktur schmiegt sich an die buttrige, nussige Komponente an, ohne die Forelle zu überdecken, und lässt die Kräuter der Petersilienkartoffeln elegant im Hintergrund mitspielen. Der moderate Körper des Weißburgunders sorgt für ausreichend Struktur, ohne das feine Fischgericht zu beschweren.

Chablis AOC (Bourgogne, Frankreich)
Chablis AOC mit seiner kühlen, kalkigen Mineralität und straffen Zitrusfrische bietet einen sehr klaren, präzisen Kontrast zu der buttrig-nussigen Forelle. Die salzige, an nassen Stein erinnernde Note betont die maritime Seite des Fisches und macht das Gericht insgesamt schlanker. Gleichzeitig bleibt die Frucht so dezent, dass Mandelbutter und Petersilie die aromatische Hauptrolle behalten – ein klassisch-französisches Pairing mit viel Eleganz.

Verdejo DO Rueda (Rueda, Spanien)
Ein Verdejo aus Rueda mit Aromen von Zitrus, Fenchel, Kräutern und einem oft leicht mandeligen Abgang fügt sich hervorragend in dieses Aromenspektrum ein. Die Kräuter- und Zitrusnoten des Weins greifen Petersilie, eventuellen Zitronensaft und die Röstnoten der Mandeln auf, während die frische Säurestruktur den buttrigen Charakter des Gerichts ausbalanciert. Der leicht mandelige Nachhall des Verdejo spiegelt die Mandelbutter nahezu direkt wider und sorgt für ein stimmiges, mediterran anmutendes Gesamtbild.

Das Rezept:

Wein zum Essen gebratene Forelle mit Mandelbutter und Petersilienkartoffeln auf rustikal gedecktem Landgasthof-Tisch, Riesling Kabinett Mosel QbA im Glas.

Gebratene Forelle mit Mandelbutter & Petersilienkartoffeln

Gebratene Forelle mit Mandelbutter & Petersilienkartoffeln ist ein klassisches Fischgericht, bei dem eine frische Forelle in Butterschmalz oder Öl goldbraun gebraten wird, sodass die Haut knusprig und das Fleisch saftig bleibt. Fein geröstete Mandelblättchen werden in brauner Butter geschwenkt und kurz vor dem Servieren über den Fisch gegeben, wodurch ein intensives, nussig-buttriges Aroma entsteht. Dazu passen einfache Petersilienkartoffeln, die in Salzwasser gegart und anschließend mit Butter und frischer Petersilie vermengt werden – ein puristischer, aromatisch stimmiger Teller, der sich hervorragend mit frischen Weißweinen kombinieren lässt.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Gericht Fischgericht, Hauptgericht
Küche Bistroküche, Europäisch, Klassische Küche
Portionen 2 Personen
Kalorien 650 kcal

Kochutensilien

  • 1 Schneidebrett
  • 1 Messer
  • 1 Pfanne für die Forelle
  • 1 Kleine Pfanne oder Topf für Mandelbutter
  • 1 Topf für Kartoffeln
  • 1 Fischwender

Zutaten
  

Forelle

  • 2 küchenfertige Forellen je ca. 300–350 g oder 4 Forellenfilets
  • Salz Pfeffer
  • Mehl zum Bestäuben optional
  • 2 –3 EL Butterschmalz oder neutrales Öl

Mandelbutter

  • 60 g Butter
  • 30 –40 g Mandelblättchen
  • 1 –2 EL Zitronensaft
  • Salz Pfeffer
  • frische Petersilie gehackt

Petersilienkartoffeln

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 20 g Butter
  • 2 –3 EL gehackte Petersilie

Zubereitung
 

Petersilienkartoffeln

  • Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, dann mit Butter und gehackter Petersilie schwenken und warm halten.​

Forelle braten

  • Forellen innen und außen abspülen, trocken tupfen, leicht salzen und pfeffern. Nach Wunsch leicht mehlieren. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Forellen oder Filets bei mittlerer Hitze von jeder Seite goldbraun braten, bis das Fleisch gerade eben gar ist, dabei möglichst nur einmal wenden.​

Mandelbutter

  • Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und leicht bräunen, Mandelblättchen zugeben und goldgelb rösten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, Petersilie einrühren.​

Anrichten

  • Forelle auf vorgewärmte Teller setzen, mit Mandelbutter und Mandelblättchen nappieren, Petersilienkartoffeln daneben anrichten und nach Wunsch mit Zitronenspalten servieren.​

Empfohlene Beilagen

  • Knackiger grüner Salat mit Zitronen-Vinaigrette
  • Gedünsteter Blattspinat mit Knoblauch
  • Buttrige grüne Bohnen

Nährwerte pro Portion

Kalorien: 650kcalKohlenhydrate: 40gEiweiß: 38gFett: 34g
Keyword Fisch, Forelle, Mandelbutter, Petersilienkartoffeln, Riesling Kabinett, Weinbegleitung
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